Polska Parafia Katolicka pw. Matki Boskiej Częstochowskiej z Jasnej Góry w Ludwigsburgu
Polska Parafia Katolickapw. Matki Boskiej Częstochowskiej          z Jasnej Góry w Ludwigsburgu                                    

68 Jahre

Polnische Katholische Gemeinde

in Heilbronn



 

Am 29. Juni 2013 feiert unsere polnische
Gemeinde in Heilbronn ihr 68. Jubiläum. Von zwölftausend ehemaligen Zwangs-

arbeitern, die hier nach dem Krieg wohnten, sind heute nicht viele übrig geblieben. Deren Kinder und Kindeskinder besuchen heute meistens die deutschen Gemeinden. Dennoch ist für viele Neuankömmlinge aus Polen die Gemeinde zu einer Art Ersatzheimat geworden, in der man Gottesdienste in der eigenen Muttersprache feiern kann. Insbesondere für die ältere, aber  auch für die mittlere Generation der Emigranten aus Polen, ist die Gemeinde ein  wichtiger Ort, an dem man nach einer Arbeitswoche in einer deutschen Umgebung die Entspannung findet. Auch wenn die Jugendlichen keine Hemmungen in Deutschland kennen, so fühlen sich die älteren doch sehr einsam. Die polnische Gemeinde schließt heute eine Lücke als Zeitbrücke zwischen Herkunftsland und der neuen Heimat in Deutschland.

 

Die Anfänge der polnischen Seelsorge in Heilbronn reichen bis ins Jahr 1945 zurück. Als in der Hitze des 26.Juni 1945 Lkw-Kolonnen ihre überfüllte
Fracht aus polnischen Flüchtlingen aus Halle auf den verschmutzten Kasernenplätzen der Priesterwaldkaserne und Schlieffenkaserne (später Wharton Barracks) ausluden, ahnte noch niemand, dass dies der Anfang der künftig andauernden polnischen Anwesenheit in Heilbronn sein würde. In der darauffolgenden Nacht folgten jedoch weitere Transporte aus Dora und Nordhausen. Innerhalb von zwei Tagen hinterließendie
Militärtransporte über sechs tausend Polen in denselben Ruinen der deutschen Kasernen, in denen bereits vier tausend Russen wohnten. Im weiteren Verlauf wurden die Russen nach und nach in andere Orte gebracht. Die Folge war, dass circa zwölf tausend Polen, die während des Krieges in unsere Gegend zur Zwangsarbeit deportiert wurden, ihren Platz auf dem Gebiet der ehemaligen deutschen Kasernen einnahmen. (siehe Fotos von den ersten Tagen in Heilbronn)

Priesterwaldkaserne nach dem Einzug von Polen am 26.Juni 1945
Priesterwaldkaserne - Frauen beim kochen im Sommer 1945

Der erste Priester, der am 27.Juni 1945 aus Dora nach Heilbronn kam, war ein Franziskaner – Pater Klemens Dwornik aus Piekary Śląskie in   Oberschlesien. Die erste verbrachte Nacht im Sammelraum der Kasernenreiterbahn entmutigte
seinen Eifer nicht. Er bemühte sich schon am nächsten Tag kräftigst, einen Feldaltar auf dem Kasernenplatz aufzustellen. Und siehe da, am Feiertag von St.Peter und Paul, dem 29.Juni, ertönte zum ersten Mal während einer Heiligen Messe auf dem Kasernenplatz in Heilbronn der gewaltige Gesang aus den Herzen dieser „Nomaden“: „Herzliche Mutter, Menschen Beschützerin...” und „Unter Deinem Schutz, Vater im Himmel...” und schließlich zum Ende „Oh Gott, der Polen durch die Jahrhunderte...”. Dieser Tag, der 29.Juni 1945, wurde zur Geburt der polnischen Gemeinde in Heilbronn.

Am 1.August übernahm ein weiterer ehemaliger KZ-Häftling aus Dachau –Kaplan Feliks Windorpski aus der Pelpliner Diözese – als Pfarrer die Heilbronner Gemeinde. Im Jahr 1946 wurde das vorläufige „Dekanat Heilbronn“ gegründet und Pfarrer Windorpski wurde zum ersten Dekan. Da er aber nach Polen zurückkehren wollte, wurde Pfarrer Henryk Malak aus der Gniezno Diözese (Großpolen) nach Heilbronn geschickt. Er war ehemaliger Häftling mehrerer KZs wie Stutthof, Sachsenhausen und Dachau. Am
6. August 1946 übernahm er die Arbeit in Heilbronn.

Zu dieser Zeit gab es neben einer Grundschule im
Heilbronner DP-Lager (displayced persons) auch ein polnisches Gymnasium mit vollem
Umfang. Chöre und Tanzkreise zogen interessierte Jugendliche an sich und polnische Pfadfinder mit mehreren hundert Mitgliedern erzielten einen großen Andrang. In der Zeit zwischen 1947 und 1951 gab es in der Gemeinde durchschnittlich 36 Ministranten.

Im zweiten Lager in der Ludendorffkaserne (später
Badenerhofkaserne), wo auch ehemalige Zwangsarbeiter aus Polen untergebracht waren ,arbeitete ab dem 1.Septrember 1946 Priester Jan Wolniak. Er betreute auch das so genannte DP-Hospital-Heilbronn/N, in dem Umsiedler aus ganz Osteuropa untergebracht waren.

Ab 1948 trieb man verstärkt die Repatriierung von Polen voran. In diesen Rahmen reiste die Mehrheit der Bewohner in den nächsten Jahren ins Ausland oder zurück nach Polen. Pfarrer Malak reiste ebenfalls in die USA aus. Diejenigen, die nach Polen nicht zurückkehren wollten, und die das Ausland aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustandes ablehnte, wurden Anfang der 50er Jahre in andere Lager versetzt. Im Jahr 1951 wurden dann letztlich auch die DP-Lager in der Priesterwaldkaserne, der Schlieffenkaserne und der Ludendorffkaserne aufgelöst und für das stationierte, amerikanische Militär freigesetzt. Einer von mehreren neuen Orten wurde Weinsberg genannt, wo zu jener Zeit Dekan Ignacy
Rabsztyn tätig war. Weitere Lager in der Gegend waren in Neckarsulm auf einem Betriebsgelände, die Ziegelei in Neckargartach (der heutige Spielplatz) und die Barackensiedlung im Widmannstal. Auf dem Foto aus dem Jahr 1961 daneben - das Leben in den Baracken der Alten Ziegelei in Neckargartach.

1961 - Das Leben Baracken in der Ziegelei in Neckargartach 1961

Seit dieser Zeit wohnten Polen in Heilbronn, obwohl über mehrere kleine Lager zerstreut, in verschiedenen Baracken in den nächsten 10 Jahren. Die Seelsorge übernahm Dekan Ignacy Rabsztyn. Seit dieser Zeit ist unsere polnische Gemeinde in Heilbronn der Polnischen Mission in Ludwigsburg unterordnet.

Im dritten großen Lager in Weinsberg, 6 km von
Heilbronn entfernt, auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers, das für
1200 Lagerinsassengebaut wurde,waren am 29.Juni 1945 - 5800 Personen registriert. Diese bestanden neben Italienern, Franzosen und Belgiern, die als Kriegsgefangene nach dem Krieg geblieben waren, hauptsächlich aus Polen. Nachdem die Kriegsgefangenen die Gegend verließen, blieben immer noch 3876 Polen übrig.
Während des Krieges war es für Polen verboten, die Kirche zu besuchen, geschweige denn sich zu vermählen. Und so kam es, dass der deutsche Pfarrer Seidel alleine an einem einzigen Tag, am 27.September 1945, 98 Hochzeitspaare den Bund
der Ehe verlieh. Ab 1946 arbeitete in Weinsberg Pfarrer Jan Król, der auch ein ehemaliger Häftling des KZs Dachau gewesen war. Zur Arbeit im Ausland waren nur junge und gesunde Leute zwischen 17-35 Jahren gefragt. Nach einem Jahr hatte sich daher die Zahl der Insassen halbiert, unter anderem auch deswegen, weil einige zum Lager nach Heilbronn übergangen waren. Im Jahr 1950 waren nur noch 757 Personen in Weinsberg ansässig. Erst dann war es möglich, jeder Familie ein separates Zimmer zuzuordnen. In dieser Zeit wohnte Dekan Ignacy Rabsztyn in Schwäbisch
Gmünd. Im Februar 1953 zog er mit den restlichen Polen aus Weinsberg nach Ludwigsburg um.

In den 60er Jahren wurden die Lager inner- und außerhalb der Betriebsgelände unter dem Einfluss der allgemeinen Kritik in Deutschland schrittweise liquidiert und den Polen wurden Unterkünfte in Mehrfamilienhäuser angeboten. Dies war für die Menschen, die größtenteils auf Sozialhilfe angewiesen waren und die Wohnmieten nicht bezahlen konnten, ein schmerzhafter Prozess. Das zweite Problem stellte die Auflösung der polnischen Ghettos dar, denn die Bindungen zwischen den restlichen Polen wurden zerstört. Pfarrer Rabsztyn hatte jahrelang von Ludwigsburg aus in privaten Wohnungen in Heilbronn Heilige Messen und andere Andachten gefeiert. Erst nach der Errichtung einer neuen, ersten katholischen
Kirche in Heilbronn-Neckargartach im Jahr 1958, zeichnete sich die Möglichkeit der Feier einer Heiligen Messe in polnischer Sprache in einer deutschen Kirche ab. Dank Pfarrer Hendrik E. Schreuers aus Belgien durften ab den 70er Jahren Polen in der St. Michael Kirche jede zweite Woche die Sonntagsmesse in ihrer Sprache feiern.

Im Jahr 1975 spendete Frau Helena Master aus Widmannstal neben Neckargartach die Ikone der Schwarzen Madonna aus Częstochowa als Dank
für den fürsorglichen Schutz während ihres
Wanderlebens zu Kriegszeiten. Der damaliger Pfarrer Schreuers gewährte es, die Ikone in der Kirche aufzuhängen. Nach der Sanierung der Kirche im Jahr 1998 wurde die Ikone durch den Künstler Herrn Michael Appel aus der Gemeinde ebenfalls renoviert. Heute schmückt diese Ikone mit neuem Glanz die rechte Wand des Innenraums der Kirche. Auch der neue deutsche Pfarrer Otmar Möhler unterstützte die polnische Gemeinde voll und ganz.

Am 5.September 1980 wurde Zdzisław Małecki aus
Częstochowa unser neuer Pfarrer. Er steuerte in den nächsten 14 Jahren die Geschicke unserer Gemeinde von Ludwigsburg aus. Im Anblick weiter steigender Aufgaben berief Pfarrer Małecki im Jahr 1988 den ersten Gemeinderat ins Leben.
Der erste Vorsitzende wurde Herr Edward Respondek. Seine Frau Teresa hat schon früher ab 1986 Religionsunterricht für Kinder übernommen und später auch Büroarbeiten.
Dadurch hat sie den Pfarrer wesentlich entlastet. Im Jahr 1992 übernahm Herr Stanisław Szkoc den
Vorsitz der Gemeinde, der in den nächsten 14 Jahren gemeinsam mit dem Pfarrer unsere Gemeinde führte. Im Jahr 2010 wurde Boguslava Respondek die neue Vorsitzende unserer Teilgemeinde.

Am 30. Januar 1994 verabschiedeten wir Pfarrer Małecki. Zu seinem Nachfolger wurde Pfarrer Eugeniusz Bartnik aus der Legnica Diozöse. Er
ist bis heute Pfarrer der Polnischen Katholischen Mission in Ludwigsburg und verfügt über die Administrationsrechte unserer Heilbronner Teilgemeinde. Ab 1994 wurden neue Maßstäbe in Heilbronn gesetzt, indem insbesondere die Heilige
Messe bis heute jeden Sonn- und Feiertag gefeiert wird.

Am 15.Januar 1995, im 50.Jahr der polnischen Gemeinde in Heilbronn, erlebte unsere Gemeinde die Peregrination der Kopie des berühmten
Bildes der Schwarzen Madonna aus Częstochowa. Dies stieß auf ein großes Echo in Heilbronn und besonders in Neckargartach, auch in der deutschen Gemeinde. Das gab unserer polnischen Gemeinde ein neues Selbstbewusstsein.


Die regulären  Gottesdienste sichern uns heute einen großen und stabilen Gemeindestamm, der
sich als polnische Gemeinde in Heilbronn identifiziert. Ein weiterer Eckstein bei der Neuausrichtung der Gemeinde ist seit März 1996 unser Gemeindeblatt ARKA. Die Redaktion liegt bei Frau Zofia Szkoc, die schon bald die 200. Nummer unseres Monatsblattes herausgeben wird. Im Frühjahr 1996 wurde ein neues Gemeindebanner
nach dem Projekt des Gemeinderatvorsitzenden Stanisław Szkoc eingeweiht.

Polnisches Kreuz in der Charlottenstrasse auf dem ehemaligen Gel'nde der Priesterwaldkaserne

Aus den Heilbronner Ruinen im Jahr 1946 haben die Polen  ein großes, weißes Gitterkreuz auf dem Gelände des ersten DP-Lagers in der Priesterwaldkaserne  gebaut. Es steht für die Erinnerung an jene, die die Freiheit nicht mehr erlebt  haben und als Dankbarkeit für das Überleben im Krieg. Seit dem Jahr 1998 ist dieses
Kreuz unter Denkmalschutz gestellt. Am 9.September 2000 wurde das neuerrichtete  Kreuz auf einem neuen Sockel feierlich eingeweiht. Auf dem Boden davor findet  man eine Gedenkschrift in deutscher Sprache. Die Aufstellung des polnischen  Kreuzes verdanken wir der Heilbronner Stadtverwaltung und der deutsch-polnischen  Gesellschaft. An Allerheiligen, am 1.November, dient es als alljährlicher  Treffpunkt. So sind dort auch Blumen und ein großer Kranz der Heilbronner Stadtverwaltung zu finden.

Heute haben wir in unserer polnischen Gemeinde einen stabilen  Kern, der nach der letzten Sammelliste im Jahr 2002, 819 Personen umfasst. Wenn man die unregelmäßigen Besucher noch  dazu zählt, so sind wir in etwa 1500 Personen. Die Kirchenbesucher kommen zu uns aus benachbarten Dekanaten, die sogar über die Diözesangrenzen hinausgehen.  So treffen wir in unserer Kirche Leute aus Mosbach und Sinsheim, aus Eppingen, Löwenstein und Öhringen. In drei Gruppen führen wir regelmäßigen Religionsunterricht, Vorbereitung für die 1.Hl Kommunion und für die Firmung. Bei der Sonntagsmesse dienen zahlreiche Ministranten aus einer Gruppe von 19 Kindern und Jugendlichen.

Seit 2005 Gottes Grab in St.Michael Kirche

Seit 2005 richtet unsere Gemeinde am  Karfreitag ein traditionelles sogenanntes Gottesgrab aus, das in Polen und auch  in den Ostkirchen einen besonderen Stellenwert hat. Vor dem inszeniertem Grab  halten wir eine ganznächtliche Adoration, was auf dem Foto dargestellt ist. Trotz  aller unseren Bemühungen (Infos im Kirchenblatt, ausgelegte Flugblätter in  anderen Kirchen), wurden die Informationen darüber in Heilbronn unterdrückt. Wir wollen aber alle  zu der Adoration einladen, wo die Christen über den Sinn des  Todes und des Leiden Christi nachdenken und sich selbst damit auseinandersetzen, bevor uns die freudige Feier der Auferstehung am Ostersonntag begegnet.

Seit 20 Jahren beten wir in Wimmental im Freien einen Kreuzweg mit 14 Stationen auf einem Berg mit Golgotha zwischen den Weinbergen (zuletzt
mit 145 Personen), was als ein Großereignis in dem dortigen Ort am Karfreitag zu sehen ist.

In den letzten Jahren lässt sich ein neues Bild in
unserer Gemeinde beobachten. Schätzungsweise 15-20 % der Kirchenbesucher bilden  heute Menschen, die sich vorübergehend als Fremdfirmenarbeiter oder als Gäste  aus Polen in der Heilbronner Gegend aufhalten und Sehnsucht nach religiöser Betreuung haben. Mit der Teilnahme an Heiligen Sakramenten wie Versöhnung und Kommunion wird oft die Vereinigung mit der Kirche Christi wiedergefunden.
Dadurch lassen sich einige schwere persönliche Problemeabfedern, die mit der  Trennung der daheimgelassenen Familien verbunden sind.

Das jedoch ist nur in der Muttersprache möglich. Viele  Menschen, die in Deutschland 20 oder 30 Jahre leben, sind nicht in der Lage, eine Beichte in deutscher Sprache abzulegen. Vor den großen Feiertagen stehen hunderte Menschen, die bei uns normal gar nicht zu sehen sind, in einer Schlange bei zwei und oft  drei Priestern zur Beichte an. Das entlastet natürlich stark die deutschen  Priester, die dazu oft keine Zeit in eigenen Gemeinden haben. Wie oft führt eine  einfache Sünde zu ausweglosen Situationen? Wie oft sucht ein Gläubiger Hilfe bei einem Psychotherapeuten statt seine Probleme kostenfrei im Beichtstuhl zu besprechen?

Seit mehreren Jahren sorgt unsere Gemeinde auch für  Unterhaltung. So wird seit Ende der 80er Jahre während der Faschingszeit in  Heilbronn das Opladen Fest und ein Faschingsball durch den Gemeinderat organisiert.  Somit ist unsere Gemeinde heute auch zum Kulturträger in der Region angewachsen.

Unsere Polnische Teilgemeinde, wie sie heute heißt,  ist eine Personal-Gemeinde, die diejenigen aus Polen stammenden Katholiken (darunter  viele deutsche Staatsbürger) umfasst, die kein Zuhause in den deutschen  territorialen Gemeinden finden. Im neuen vereinten Europa, wo Arbeitskräfte gerne  zu tausenden die Grenzen überschreiten, ist eine gut funktionierende Polnische  Gemeinde mit regelmäßigen Sonntagsmessen unabdingbar. Durch die  muttersprachliche Seelsorge werden viele pathologische Zustände eingedämmt und  der sozialer Frieden in der versammelten zu Arbeit angereisten Zweckgruppen aufrechterhalten  bleibt.

 

Heilbronn,30.11.2012                Stanisław  Szkoc

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